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Versorgungsforschung für ein besseres Gesundheitssystem – der TK-Geburtenreport

Eine Routinedatenanalyse zu Kaiserschnitt und Frühgeburt liefert die Grundlage für den aktuellen Geburtenreport – und damit konkrete Ansatzpunkte für eine verbesserte Schwangerenvorsorge.  

Die TK hat die sogenannten Sekundär- oder Routinedaten ihrer Versicherten analysiert, um deren Versorgung zu verbessern.

Für die vorliegende Studie wurden die Datensätze von Müttern, die 2008 entbunden hatten, und ihren Kindern anonymisiert betrachtet. Ziel der Untersuchung war es, Zusammenhänge zwischen den Erkrankungen von Mutter und Kind und dem Geburtsmodus zu erforschen.

Das Ergebnis: Der kindliche Gesundheitszustand hängt vom Entbindungsmodus und dem Geburtsgewicht ab. Zudem spielt die Gesundheit der Mutter eine wichtige Rolle. Auch bisher weniger beachtete mütterliche Vorerkrankungen wie Depressionen begünstigen einen Kaiserschnitt. Die Folge ist ein erhöhtes Krankheitsrisiko für das Kind. Denn: Per Kaiserschnitt entbundene Kinder leiden deutlich öfter an Infektionen, insbesondere der Atemorgane.

Angesichts der Diskussion über den in vielen Ländern fortwährend gestiegenen Bedarf an Kaiserschnitten, deren Rate in Deutschland mit aktuell 31 Prozent über dem Durchschnitt der OECD-Länder liegt (27 Prozent), liefert der TK-Geburtenreport Ansätze für eine verbesserte Schwangerenvorsorge.

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